Copy
April 2017

Wild beim Wild Nachrichten

Wenn uns gesagt wird, dass die Jäger hauptsächlich Hecken pflanzen und Waldwiesen für die Wildtiere anlegen, in Wahrheit aber Flora und Fauna freveln, was sagt uns das über die rund 1'500 Schweizer JägerInnen, die das Gleiche auch in Afrika und rund um den Globus vorgeben zu machen?

Alle Religionen sagen: "Du sollst nicht töten". Damit sind auch Tiere gemeint. Das ist ein universelles und zeitloses Gesetz, welches jeder versteht, der kein Herz aus Stein hat. Hat jemand ein Herz aus Stein, ist er mit dem gesunden Menschenverstand oder Philosphie auch nicht erreichbar. Aber, jeder der Gesetze bricht, wird früher oder später darunter leiden.

Bei Jagden im Ausland werden Waffen und Methoden eingesetzt, deren Verwendung in der Schweiz aus Tierschutzgründen verboten ist (Pfeilbögen, Helikopter). Zahlen (2013) besagen, dass in den acht afrikanischen Ländern mit der stärksten Trophäenjagdindustrie nur 1,8 Prozent des Tourismuseinkommens durch Trophäenjagd generiert werden und nur 0,9 Promille des Tourismuseinkommens dem Artenschutz zugutekommen. Dem stehen Landenteignungen, illegale Abschüsse, Tierquälereien sowie Schmuggel unter dem Deckmantel der Trophäenjagd gegenüber.

Aufgrund mangelhaften Managements der Wildbestände in vielen Zielländern, Korruption und Wilderei kann die Trophäenjagd nicht gerechtfertigt werden - sie ist meist Teil des Problems! Ein Auswuchs des Jagdtourismus sind die sogenannten Canned Hunts: Wildtiere werden fürs Jagdvergnügen gezüchtet, die Jungtiere früh von den Müttern getrennt und als Besuchermagneten missbraucht, die erwachsenen Tiere in Jagdgattern zum Abschuss freigegeben! 90 Prozent der in Südafrika erlegten Löwen stammen aus solchen Jagdbetrieben. Nashörner und Elefanten durchleben die schlimmste Wildereikrise: Das organisierte Verbrechen hat es auf die Letzten ihrer Art abgesehen. Nur ein totales Handelsverbot für sämtliche Nashorn- und Elefantenprodukte kann diesen Irrsinn noch stoppen. Nicht vertretbar ist auch die Trophäenjagd auf die Grossraubtiere, die von Natur aus selten sind und deren Bestände selbstregulierend sind. Ganz besonders gilt dies für Arten wie den Eisbären oder Geparden, die durch den Verlust ihres natürlichen Lebensraumes bereits stark bedroht sind!

Good News: Im Kanton Thurgau haben JagdkritikerInnen Unterschriften für ein Verbot der Baujagd gesammelt. Wild beim Wild findet das fantastisch und ist begeistert. Im Kanton Zürich sammeln JagdkritikerInnen zur Zeit ebenfalls Unterschriften für eine Volksinitiative. Mehr dazu auf http://www.pro-wildtier.ch/ Achtung ZürcherInnen: macht doch bitte auch mit und sammelt Unterschriften. Die Formulare können auch hier bezogen werden: http://www.tierpartei.ch/ Danke.
Jagd ist in Strukturen eingebunden, die demokratische Regeln komplett konterkarieren. Jäger sind oftmals Leiter der Jagdbehörden, entscheiden in eigener Sache über Auslegung, Anwendung und Sanktionen jagdlicher Vorgänge, was den Beteiligten Vorteile und Abhängigkeiten garantiert. Wildtiere sind keine Nutztiere wie viele Jäger fälschlicherweise behaupten. Wildtiere gehören auch nicht den Jäger (res nullius), die meinen, sie können mit ihnen machen, was sie wollen. Mehr...
Besuchen Sie Wild beim Wild
Demo für den Wolf am 8. April in Sitten zwischen 14h - 17h auf dem Platz Planta. Kommt zahlreich.

Das Wider der Jagd

Diese Posting hat auf Facebook grosse Wellen geschlagen. Als Bäuerin Milchkühe ausbeuten und ausserhalb des Stalles als Jägerin in der Natur freveln. Bilder von und mit Katrin Stuhr. Abgefahren was für Tiermenschen mit Waffen unterwegs sind. Es gibt auch ein Video mit Katrin Stuhr, welches wir Euch nicht vorenthalten möchten:
„Etwas zu Strecken ist wunderbar“

Besuchen Sie uns auch auf Facebook:


Petition:
 

Weisheiten über das blutige Hobby der Jäger von PETA:



Bei der Jagd geht es vor allem um die Lust am Töten, das damit verbundene Machtgefühl und das Sammeln von Trophäen. In der Psychologie gilt Gewalt gegenüber Tieren mittlerweile als ein ernstzunehmendes Zeichen für eine mentale Störung.

Die Wildtiere und wir suchen Verstärkung.

Share
Tweet
+1
Forward
Sie planen eine jagdkritische Initiative, Petition, Aktion usw. in der Schweiz? Wir helfen Ihnen mit unserem Know-how, Netzwerk, Recherchen und Fakten. Nehmen Sie Kontakt auf info@wildbeimwild.com
Eine Spende ist willkommen!
Sie erhalten diesen Newsletter, da Sie mit Wild beim Wild in Kontakt stehen oder standen. Sollten Sie kein Interesse daran haben, diesen Newsletter weiterhin zu erhalten, senden Sie uns bitte einfach eine Antwortmail an info@wildbeimwild.com mit dem Betreff „Abmelden“. Besten Dank.






This email was sent to <<E-Mail-Adresse>>
why did I get this?    unsubscribe from this list    update subscription preferences
Wild beim Wild · Casa Tipi 9 · Indemini 6571 · Switzerland

Email Marketing Powered by MailChimp